Das therapeutische Schwimmen ist effektiv und gelenkschonend. Durch den Auftrieb im Wasser wird das zu tragende Eigengewicht auf die Gelenke reduziert. Der Wasserwiderstand erhöht den Trainingseffekt. Deshalb ist es als Rehabilitation nach Operationen oder zur Prävention bei chronischen Erkrankungen geeignet. Das Ziel dieser Form der Bewegungstherapie ist, eine möglichst kurze Immobilisationszeit, damit eine Muskelatrophie und eine Abnahme der Belastungsfähigkeit verhindert wird. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt kann mit therapeutischem Schwimmen begonnen werden. Bestimmte Übungen einfliessen zu lassen, um die Einschränkung des Hundes gezielt zu trainieren, zähle ich zu meinen Hauptaufgaben. Der Wasserdruck und die kontrollierte Belastung des Kreislaufs bewirken eine Steigerung der Kondition. Die Muskulatur wird aufgebaut, dabei werden Sehnen und Bänder schonend gestärkt. Durch die raumgreifenden Bewegungen wird die Beweglichkeit gesteigert und die Herz-Kreislauftätigkeit wird angeregt. Die Therapieform ist beispielsweise geeignet für übergewichtige Hunde zur Gewichtsreduktion, oder um Sporthunde schonend aufzubauen und zu erhalten.

Therapeutisches Schwimmen im Indoorpool (30 Grad Wassertemperatur) eignet sich bei

  • Bandscheibenvorfällen
  • Lähmungspatienten
  • Altersbeschwerden
  • Arthrose
  • Spondylose
  • Hüftgelenksdysplasie
  • Verbesserung der Beweglichkeit nach Operationen oder Verletzungen
  • Muskelaufbau
  • gelenkschonende Gewichtsreduktion
  • konditionelles, koordinatives Training für Sport- und Diensthunde

 

Auch Welpenschwimmen ist möglich. Dies dient zur Wasserangewöhnung und fördert die Bindung zwischen Welpe und Besitzer.