Nyima


Ende März wird mir Nyima vorgestellt. Wegen einer Polyradikulitis (Nervenwurzelentzündung) ist Nyima bereits seit sieben Wochen komplett gelähmt. Er jault bei der kleinsten Bewegung. Offenbar war in den ersten Wochen nach der Erkrankung keine optimale Behandlung erfolgt. Wir nehmen nun die Aufgabe in Angriff unter Begleitung von Dr Steffen und Dr Binzegger.
Im Wasser kann sich Nyima zum ersten Mal schmerzfrei bewegen und hat Freude am Schwimmen.


Auf die neue Verabreichung der Medikamente spricht Nyima gut an. Er kämpft sich tapfer durch die Physio. Immer wieder versuchen die Besitzer ihn kurz aufzustellen.


Die ersten unterstützen Schritte.
Freude herrscht! Langsam macht er Fortschritte. 


Zwei Mal die Woche nehmen die Besitzer den langen Anfahrtsweg in Kauf, um mit Nyima schwimmen zu kommen. Auch da geht es immer besser und länger.


Am 1. Mai macht Nyima seine ersten selbständigen Schritte. Noch wackelig auf den Beinen, aber laufen geht. Still stehen klappt noch nicht, da muss er sich gleich setzen.


Etwa einen Monat später läuft Nyima wieder Treppen und rennt durch den Garten. Er hat es geschafft und hat sich wieder vollständig erholt.


Ich bin überglücklich!

Reha beendet


Joy


12.09.2020
Joy, 11jährige Border Colliehündin, vertrat sich beim Stöckli spielen auf den Eggbergen und stürzte Kopf über. Sie war auf der Stelle komplett gelähmt und musste  30 Minuten zum Auto zurückgetragen werden.
Nach tierärztlicher Untersuchung war klar, dass Joy einen Bandscheibenvorfall zwischen dem 3. und 4. Halswirbel erlitten hat. Die Besitzer entscheiden sich zur OP.
Als Joy aus dem Tierspital nach Hause darf, ist sie immer noch komplett gelähmt.

Zu Beginn der Physio konnte Joy nur den Kopf bewegen. In kleinen Schritten erlernte sie ihre verlorenen Fähigkeiten. Die Besitzer müssen 5x täglich Übungen mit ihr machen.

Da Joy ein Balljunkie ist, nutzen wir ihre Ballversessenheit für aktive Übungen. 

09.10.2020
Ein Monat nach dem Unfal kann sich Joy erstmals selbständig drehen. Zur rechten Seite geht es deutlich besser als zur linken.

Die linke Vorderpfote dreht sich unnatürlich nach aussen. Wir trainieren fleissig die Stehreaktion der Vorderpfoten.

Auch passive Übungen gehören zum Übungsprogramm. 

13.10.2020
Nach einem Monat kann Joy die Hintergliedmassen wieder benutzen und mit Unterstützung laufen. 

Joy muss Sitz lernen. Eine sehr anstrengende Übung.

Im Wasser kann Joy ihre Beine gut bewegen. Das schenkt uns Hoffnung. Wir kämpfen weiter...

11.11.2020
Auch Stehversuche sind schwierig. Aber langsam schafft sie es immer besser.

14.12.2020
Rechtzeitig zu Weihnachten erfreut uns Joy mit selbständigem Laufen. Wir sind alle überglücklich.

Am Ende sind wir noch nicht. Nun arbeiten wir mit Unterwasserlaufband um Joy's Gang zu schulen. Schon bald können wir mit Koordinationsübungen beginnen.

Micki

Micki erleidet als 1jähriger Hund einen Unfall. Er wird von einem Auto mit 65 km/h erfasst. Sein Zustand ist schlecht. Er wird von seinem Besitzer sofort in die Ennetseeklinik gebracht. Da versuchen sie alles, um seinen Zustand zu stabilisieren. Zeitweise sieht es aus, dass Micki es nicht schaffen wird, aber Micki kämpft...
Sein Zustand wird allmählich stabil, aber seine massive Rückenverletzung bereitet Probleme. Dr. Keller und Dr. Andreoni entschliessen sich zur OP, um die Wirbelsäule zu stabilisieren.

Nach einem Monat in der Ennetseeklinik wird Micki entlassen. Er kann nicht selbständig laufen, da seine linke Hintergliedmasse immer noch gelähmt ist. Die Reha geht weiter. 

Micki kämpft sich durch die Physiotherapie und macht stets Fortschritte. Die ganze Familie hilft mit bei den Hausaufgaben, die bis zu fünf Mal täglich gemacht werden müssen. 

Nach drei Monaten intensiver Physiotherapie läuft Micki wieder recht gut. Wöchentlich schulen wir noch sein Gangbild und seine Koordination. Die Besitzer sind glücklich, dass Micki das Ganze so gut überstanden hat. 

Spike

Eines Morgens konnte Spike, 2 jährig, nicht mehr laufen. Er schleifte das rechte Hinterbein über den Boden. Die Hundehalterin brachte ihn so schnell wie möglich in die Ennetseeklinik in Hünenberg. Als sie dort angekommen waren, war Spike hinten komplett gelähmt. Dr. Mancini erkannte sofort, dass Spike einen Rückenmarksinfarkt erlitten hatte. Er wurde umgehend medizinisch versorgt und musste einige Tage stationär bleiben. 

Eine intensive Zeit begann, nachdem Spike aus der Ennetseeklinik entlassen wurde. Zwei bis drei Mal pro Woche Physiotherapie und ein tägliches Hausaufgabenprogramm für die Hundehalterin und Spike. 

Nach sechs Monaten intensiver Physiotherapie ist Spike wieder in der Lage seine Besitzerin zu fordern. 

Ivy

Die knapp einjährige Ivy kam Mitte August das erste Mal zu mir in die Physiotherapie. Sie konnte kaum gehen. Verschiedene Tierärzte fanden keine Ursache für dieses schreckliche Gangbild. Während drei Monaten behandelte ich Ivy intensiv. 

Nach dreimonatiger intensiver Physiotherapie verbesserte sich Ivy's Gangbild massiv. Der Hund konnte das erste Mal in seinem Leben mehr als 100 Meter laufen. 

Ivy, Hundehalterin und Therapeutin sind darüber sehr glücklich!